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Die Rürup-Rente - die Vorsorge für Selbständige

Der Staat möchte auch die Selbständigen beim Aufbau einer privaten Altersvorsorge unterstützen und hat deshalb das Modell der Rürup-Rente entwickelt. Da diese Gruppe meist keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlt, ist hier eine private Rente geradezu existentiell. Im Gegensatz zur Riester-Rente, wo der Staat Zuschüsse gibt, profitiert der Sparer hier von Steuervorteilen.

Den Sparbetrag bestimmen Sie

Der große Vorteil: Bei der Rürup-Rente können Sie die Höhe Ihres Sparbetrages selbst bestimmen und frei entscheiden, ob Sie feste monatliche Beträge einzahlen oder eine Einmalzahlung am Jahresende. Gerade für Selbständige ist diese finanzielle Flexibilität sehr wichtig. Bereits jetzt können Sie 64 Prozent Ihrer Sparbeiträge von der Steuer absetzen. Bis 2025 soll dies (jährlich steigend in 2% Schritten) sogar zu 100% möglich sein. Aufgrund dieser Steuervorteile ist die Rürup-Rente auch für gut verdienende Arbeitnehmer äußerst attraktiv und eine ideale Ergänzung zu anderen Vorsorgeformen.

Sicher auch bei Krisen

Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu anderen Kapitalanlagen, wie zum Beispiel Aktien oder Kapital-Lebensversicherungen ist die Rürup-Rente Hartz-IV fest, d.h. Sie müssen den Vertrag im Falle einer langen Arbeitslosigkeit nicht kündigen.

Nur monatliche Rentenzahlung möglich

Die Rürup-Rente wird bei Rentenbeginn als monatliche Rente ausgezahlt. Der Nachteil: eine einmalige Kapitalauszahlung ist nicht möglich. Zusätzlich ist das kapital der Rürup-Rente weder beleihbar, noch vererbbar oder übertragbar.