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Riester-Rente - Erfolgsmodell für Familien

Die Riester-Rente ist zur Zeit die beliebteste Form der privaten Altersvorsorge. Allein im Jahre 2006 wurden über sechs Millionen neue Verträge abgeschlossen. Sie wendet sich speziell an rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Aber auch Ehepartner die nicht angestellt sind, wie zum Beispiel Hausfrauen, können von der Riester-Rente profitieren. Nur Anlageprodukte, die gewisse Kriterien erfüllen, erhalten vom Staat das "Riester-Siegel" und werden somit auch gefördert.   

Der Staat belohnt das Sparen


Wer die maximalen Zuschüsse erhalten möchte, muss 2007 drei Prozent (ab 2008: vier Prozent) seines Jahreseinkommens in ein Riester-Produkt investieren. Dafür erhalten Alleinstehende eine jährliche Forderung in Höhe von 114 Euro (ab 2008 sogar 154 €). Noch mehr erhalten Familien, wenn beide Ehepartner einen Rieste-Rente haben. Zusammen erhalten sie dann 228 Euro (ab 2008: 308 €) und pro Kind 138 Euro (2008: 185 €). Ein weiterer Vorteil: Die Besteuerung des Sparbetrages erfolgt erst bei Rentenantritt, das heißt, zu einer Phase, in der die meisten Bürger einen eher niedrigen Steuersatz haben. Wer also eine Familie hat oder ein niedriges Einkommen sollte sich auf jeden Fall für eine Riester-Rente entscheiden. 

Flexibler als die Rürup-Rente

Im Gegensatz zur Rürup-Rente erlaubt das Riester-Modell eine größere finanzielle Flexibilität. So kann zum Beispiel ein Teil des angesparten Kapitals dazu genutzt werden, um zum Beispiel eine selbst genutzte Immobilie zu finanzieren. Zusätzlich können 30% der Gesamtsumme bei Renteneintritt einmalig ausgezahlt werden.