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Private Rentenversicherung - Sicherheit oder Rendite?

Die Vorteile der privaten Rentenversicherung (Riester- oder Rürup-Rente) liegen in der staatlichen Förderung in Form von Zuschüssen (Riester) und Steuerprivilegien (Rürup). Wer monatlich Beiträge einzahlt, der erhält später eine zusätzliche Rente zur gesetzlichen Rente. Ähnlich wie bei einer Lebensversicherung ist das Kaptal sicher angelegt, was jedoch zum Nachteil der Rendite geht. So liegt der Garantiezins 2007 nur noch bei 2,25 Prozent. Ein weitere Nachteil: Wer bereits früher an sein Geld möchte, muss die erhaltenen Zuschüsse oder Steuervorteile des Staates vollständig zurück zahlen. Auch wer seine Rente im Ausland verbringen möchte, muss die Zuschüsse wieder zurück zahlen.

Aber es gibt auch Alternativen zur Privaten Rentenversicherung. Wer statt auf Zuschüsse des Staates auf Rendite setzt, dem bieten sich eine Vielzahl an Vorsorgeprodukten.

Besonders beliebt, weil risikofrei, sind sogenannte Banksparpläne, die von allen Kreditinstituten angeboten werden. Auch hier gibt es zum Teil Zuschüsse und Steuervorteile vom Staat. Wer diese annimmt muss jedoch dran denken, dass er die Beträge bei vorzeitiger Kapitalentnahme wieder zurück zahlen muss.

Auf dem Vormarsch sind auch Fondssparpläne. Der Grad der Sicherheit hängt hier davon ab, in welche Anlagen investiert wird. Während Rentenfonds das Risiko gering halten, indem sie größtenteils auf festverzinsliche Staatsanleihen setzen, sind Aktienfonds bedeutend spekulativer. Trotz der höheren Rendite sollte man hier nur einen Teil seines Geldes investieren.

Die Ausgaben für Miete sind gerade im Alter eine hohe finanzielle Belastung. Deshalb setzen immer mehr Deutsche auf Immobilien, um ihre private Altersvorsorge aufzubauen. Gerade bei selbstgenutzten Immobilien kann das sinnvoll sein, bei fremdgenutzten Immobilien trägt man jedoch ein unternehmerisches Risiko, denn Faktoren wie Kosten für Instandhaltung und
Vermietungsstand lassen sich nicht immer genau kalkulieren.

Wer bei seiner privaten Altersvorsorge auf Aktien oder Fonds setzt, sollten über einen "langen Atem" verfügen. So lassen sich plötzliche Kursschwankungen nur über einen langen Zeitraum ausgleichen. Ältere Menschen sollten deshalb lieber auf sichere Anlageformen, wie zum Beispiel Bundesschatzbriefe, setzen