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Ein Vertrag ohne Zukunft?

Unser Rentensystem beruht auf einen Vertrag, der nie unterschrieben wurde: den Generationenvertrag. Dabei zahlt die junge Generation durch ihre Arbeit die Rente für Menschen, die nicht mehr arbeiten. Natürlich geht die junge Generation davon aus, dass dieses System der Umverlagerung auch in der Zukunft funktioniert.

Doch dieses System funktioniert dauerhaft nur, wenn das zahlenmäßige Verhältnis zwischen der Generation der Arbeiter und der Rentner einigermaßen ausgeglichen ist. Heute stehen noch rund 100 arbeitende Menschen zur Verfügung, um 50 Rentner zu finanzieren. Aber der Geburtenrückgang und die höhere Lebenserfahrung führen dazu, das diese 100 im Jahr 2050 bereits fast 90 Rentner finanzieren müssen. Dann stößt die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung endgültig an ihre Grenzen und der Generationenvertrag wird zum Muster ohne Wert.

Die Bundesregierung steuert seit Jahren gegen diese Entwicklung an, indem die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (fast 20% des Bruttoeinkommens) angehoben werden und das zukünftige Rentenniveau abgesenkt wird. Doch auch hier sind die Grenzen der Belastbarkeit für den Bürger schon längst erreicht.

Die einzige Lösung: Eine private Altersvorsorge, die die Löcher der gesetzlichen Rente stopft.