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Die Deutsche Rente – vom Erfolgsmodell zum Trauerfall

Die deutsche Rentenversicherung ist das erste staatliche Rentensystem der Welt. Vor mehr als hundert Jahren (1883) durch Wilhelm I. und Bismarck gegründet wurde es zum Vorbild für viele Länder in der Welt. Sie überstand Kaiserreich, Weimarer Republik und Nazidiktatur - sogar zwei Weltkriege konnten der Rente nichts anhaben.

Doch 1967 wurde der Grundstein für die heutige Krise gelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt zahlten alle Mitglieder in ein persönliches Rentenkonto ein, die Rente war also durch Kapital gedeckt. Nun wurde die Rente durch den Generationenvertrag per Umlageverfahren finanziert. Das bedeutet, das die Rentenbeiträge nicht mehr in ein persönliche Rentenkonto fließen, sondern zur Finanzierung der heutigen Pensionäre dient. Das Problem bei diesen Modell ist die demographische Entwicklung in Deutschland. Die Zahl der älteren Menschen wächst aufgrund der höheren Lebenserwartung, während die Zahl der Geburten zurück geht. Das heißt, immer weniger Menschen müssen für immer mehr Rentner arbeiten. Hinzu kommt die hohe Zahl der Arbeitslosen, die keine Beiträge zur Rentenversicherung zahlen.

Um überhaupt noch eine Grundfinanzierung garantieren zu können, hat die Bundesregierung 2006 die Anhebung des Renteneintrittalters beschlossen. Wer nach 1963 geboren ist, erhält die volle gesetzliche Rente nur, wenn er bis 67 Jahre arbeitet.

Vor diesem Hintergrund wird eine private Altersvorsorge notwendiger denn je. Nur wer heute privat vorsorgt, wird im Alter unbesorgt leben können. Auf den folgenden Seite zeigen wir Ihnen, wie Sie optimal vorsorgen können.