Altersvorsorge mit Lebenszyklusfonds
Veröffentlicht von lenni on Februar 5th, 2007 um 09:46pm
Drei Viertel der Deutschen haben die Zeichen der Zeit bereits erkannt und investieren in eine private Altersvorsorge. Doch dabei gibt es immer noch ein großes Problem: Viele investieren immer noch in defensive Sparformen, die kaum Rendite bringen. Deshalb leisten diese Anlagen, wie zum Beispiel Sparbücher oder festverzinsliche Wertpapiere, auch nach langer Sparphase keinen optimalen Beitrag zur Altersvorsorge.
Die Alternative, Aktien und Fonds, ist vielen Bundesbürger jedoch immer noch zu riskant. Eine Lösung können hier Lebenszyklusfonds bieten, denn sie verbinden Rendite und Sicherheit. Das Prinzip ist relativ einfach: Gemäß einer Faustformel, berechnet sich der optimale Aktienanteil eines persönlichen Portfolios wie folgt: 100 minus Lebensalter. Das heißt, wer 30 Jahre alt ist, kann das Risiko eines Fonds mit 70% Aktienanteil durchaus tragen, wer 60 Jahre alt ist, sollte den Aktienanteil im Fonds gering halten.
Die Lebenszyklusfonds schichten die Anlagen im Laufe des Lebens des Anlegers automatisch um. Mit zunehmenden Alter steigt der Anteil der sicheren Anlagen, wie zum Beispiel Rentenpapiere, während der Aktienanteil reduziert wird. Diese Strategie garantiert optimale Gewinnchancen bei kalkulierbaren Risiko.
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