Archive for Februar, 2007

Rente 2030: Ein düsterer Blick in die Zukunft

Februar 26th, 2007 at 01:23pm Under Allgemein

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft und können nun mit 67 Jahren endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Aufgrund kurzer Zeiten von Arbeitslosigkeit zählen Sie leider nicht zu den Vorzeige-Rentnern, die 45 Jahre ununterbrochener Rentenzahlung nachweisen können. Auch vom Einkommen her zählten Sie nicht zu den Spitzenverdienern, außer einer kleinen Betriebsrente konnten Sie nicht privat vorsorgen.

Sie erhalten nun alles zusammen gerechnet etwa 950 Euro Rente im Monat. Was nun? Ihre Mietkosten (Warmmiete) werden ca. 42% Ihres Haushaltsnettoeinkommens fressen. Aufgrund körperlicher Gebrechen werden Sie wahrscheinlich auf ambulante Pflege angewiesen sein. Da die gesetzliche Pflegeversicherung nur die Hälfte der Kosten ersetzt, werden Sie auch Ihre Pflege zum Teil aus eigener Tasche bezahlen müssen. Die Folge: Sie sparen an notwendigen Reparaturen und an Lebensmitteln. Die Folge: Aufgrund schlechter Ernährung wächst Ihr Risiko zu erkranken und damit kommen wieder Folgekosten.

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So viel Rente bekommen Ex-Politiker

Februar 26th, 2007 at 12:41pm Under Allgemein

Deutschland braucht keine zusätzlich Neiddebate, sondern eine Reform der Altersversorgung für Politiker. Die Rentenkürzungen der letzten Jahren scheinen gerade die Gruppe verschont zu haben, die stets neue Opfer von der Bevölkerung fordert: die Politiker.

Werfen wir doch einmal einen Blick in deren Rentenbescheide:

Ein Bundesminister erhält nach nur 21 Monaten Amtszeit bereits eine Pension in Höhe von 1.965 Euro. Dafür müsste ein Ein Durchschnittsarbeiter bereits über 50 Jahre lang arbeiten. Dieser Anspruch wächst von Jahr zu Jahr an - bis zum Höchstsatz von 9.200 Euro.

Und was machen die Vertreter des “grünen Gewissens und der sozialen Gerechtigkeit”?

Unsere einstige Verbraucherschutzministerin Renate Künast, hat sich einen bescheidenen Pensionsanspruch in Höhe von 5.770 Euro erarbeitet, ihr Kollege Jürgen Trittin, der Ex-Umweltminister, hat noch mehr Grund zur Freude: Monatlich fließen bei ihm 6.100 Euro Pension auf das Konto. Aber auch die “Sozis” sind nicht bescheiden, Ex-Verteidigungsminister Peter Struck kann sein Motorrad auch im Alter voll auftanken: Er erhält 7.150 Euro Pension.

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Im Falle eines Falles - Bezugsrecht prüfen

Februar 26th, 2007 at 10:27am Under Allgemein

Rund 80 Millionen Policen einer Lebensversicherung lagern in deutschen Versicherungsordnern. Oft wurden diese Verträge vor Jahrzehnten abgeschlossen und viele haben in den letzten Jahren keinen Blick mehr in den Vertrag geworfen. Das sollten Sie jedoch tun, den unter dem Namen Bezugsrecht ist dort festgelegt, wer im Todesfall der Begünstigte Ihrer Lebensversicherung ist. Sollte dort noch der Name der geschiedenen Ehefrau stehen, oder Ihr bereits verstorbener Lebenspartner?

Sollten Sie dort nicht explizit einen Namen aufgeführt haben, so fällt der Erlös der Versicherung in den Nachlass, ohne das Sie darauf noch Einfluss nehmen können.

Übrigens, dass Bezugsrecht in Ihrer Police lässt sich jederzeit und formlos ändern. Sie können also problemlos noch die dritte, vierte oder fünften Ehefrau eintragen.

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Finger weg von Filmfonds

Februar 26th, 2007 at 10:06am Under Allgemein

Wer glaubt, bei seiner privaten Altersvorsorge mit Filmfonds auf der richtigen Seite zu sein, für den kann sich der Traum von hohen risikolosen Renditen schnell in einen Horrorfilm verwandeln. Der große Vorteil der Filmfonds lag lange Zeit bei den hohen Verlustzuweisungen, durch die die Anleger (meist Spitzenverdiener) über 100% Verlustzuweisung steuerlich geltend machen konnten und sich so der Ankauf von Fondsanteilen quasi durch das Finanzamt finanzieren ließen. Deshalb haben auch viele Anleger bewusst in Flops investiert, waren sie doch sicher, dass sich unterm Strich die Steuervorteile bezahlt machen.

Doch das Finanzamt hat gut aufgepasst: Nun können auch im Nachhinein die Steuervorteile gestrichen werden, wenn das Finanzamt Zweifel an der Gewinnerzielungsabsicht des Fonds hat. Ein weiterer Wermutstropfen: Die über 100 Filmfonds am deutschen Markt werfen kaum eine Rendite ab.

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Sterbegeld-Versicherungen: Miserable Rendite

Februar 26th, 2007 at 09:48am Under Allgemein

Verbraucherschutz-Experten sind sich einig: Sterbegeldversicherungen sind zu teuer und garantieren im Vergleich zu den eingezahlten Beiträge keine ausreichende Rendite. In der aktuellen März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest gibt es dazu eine Reihe von Rechenbeispielen.

Das Fazit: Ein normales Sparen (bei etwa 3 Prozent Zinsen) bringt mehr, als teuere Zusatzversicherungen. Zusätzlich sind viele Rentner, trotz der Streichung des Sterbegeldes, über andere Versicherungen abgesichert, so zum Beispiel über die Risikolebensversicherung oder die private Unfallversicherung.

So lassen sich die Kosten für eine Beerdigung (im Durchschnitt circa 5.000 Euro) leicht aufbringen. Daneben gibt es für Angehörige des öffentlichen Dienstes auch oft Zuschüsse in Form der Sterbehilfe, manche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern auch noch eine betriebliche Sterbekasse.

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So lange arbeiten die Europäer wirklich

Februar 25th, 2007 at 05:04pm Under Allgemein

Auch wenn in vielen Ländern das Renteneintrittsalter angehoben wurden, ist die tatsächliche Arbeitszeit doch abweichend. Im Durchschnitt arbeitet der Europäer bis 60,7 Jahre. Doch es gibt natürlich regionale Unterschiede. Besonders fleißig sind die Menschen in Spanien und Zypern, dort wird bis zum 62,7 Lebensjahr gearbeitet, Deutschland liegt mit 61,3 Jahren noch im Spitzenfeld.

Eine eher zurückhaltende Einstellung zur Arbeit haben die Einwohner von Luxemburg, Malta und Polen. Hier wird in der Regel nur bis 57,7 Jahre gearbeitet.

Aber auch in Griechenland (59,5 Jahre), Frankreich (58,9) und in der Slowakei (58,5), weiß man anscheinend mit der Zeit etwas besseres anzufangen.

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Rente in Europa

Februar 25th, 2007 at 12:49pm Under Allgemein

Wer als Arbeitnehmer mehrere Jahre lang im europäischen Ausland gearbeitet hat, besitzt aus dieser Tätigkeit heraus auch spätere Rentenansprüche.
Dabei gibt es jedoch ein Problem: Rentenzahlungen erhält man erst, wenn man das Rentenalter des jeweiligen Landes erreicht hat. Und dies ist in Europa durchaus unterschiedlich.

Während sich der Franzose bereits mit 60 Jahren im Cafe seiner Rente erfreut, muss der Däne noch mit 67 Jahren arbeiten. Sollte der Franzose also einige Jahre in Dänemark gearbeitet haben, dürfte er u.U. in finanzielle Probleme geraten, denn er muss nach Rentenantritt in seiner Heimat sieben Jahre lang warten, bis er die Rente aus Dänemark erhält.

Wer also im EU-Ausland arbeitet, sollte sich vorab genau über das Renteneintrittsalter des jeweiligen Gastlandes informieren.

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Fremdrente wird nur in Deutschland ausgezahlt

Februar 25th, 2007 at 11:53am Under Allgemein

Fritz K, 82, ist enttäuscht. Der Sudetendeutsche, der vor 23 Jahren in die Bundesrepublik übersiedelte, möchte zu seiner Tochter nach Spanien ziehen. Doch dort würde er keine Rente mehr erhalten. Der Grund: Er erhält eine Fremdrente, die nur Deutschen gewährt wird, die als Vertriebene oder Spät-Aussiedler aus den früheren deutschen Ostgebieten gekommen sind. Diese Fremdrente wird nur Deutschen gezahlt, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik haben.
Die Betroffenen erhalten, obwohl sie nie Beiträge zur Rentenversicherung geleistet haben, Fremdrentenzahlungen. Weil es sich dabei um eine Art Sozialleistung handelt, die grundsätzlich nicht ins Ausland überwiesen wird, hat ein Bezieher von Fremdrente keinen Anspruch darauf, dass ihm seine Rente ins Ausland überwiesen wird.

Die Lösung: Die Rente auf ein deutsches Konto zahlen lassen und dann bequem in Spanien abbuchen. Das Leben kann ja so einfach sein.

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Kommt die Bismarck-Rente?

Februar 25th, 2007 at 11:24am Under Allgemein

Gerade erst hat die Bundesregierung das künftige Renteneintrittsalter auf 67. Jahre hochgesetzt und trotzdem nimmt die Diskussion um eine längere Lebensarbeitszeit kein Ende. Wortführer ist dabei der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), der eine weitere Anhebung des Rentenalters durchaus für möglich hält. Also zurück zu den Anfängen der deutschen Rente? Beim Gründervater Otto von Bismarck gab es die Rente erst mit 70 Jahren.

Doch hat sich die Bevölkerung schon einmal Gedanken über die Konsequenzen gemacht? Bei einem Renteneintrittsalter von 70 Jahren wäre Michael Glos (62) noch 8 Jahre lang Wirtschaftsminister und schlimmer noch, Angela Merkel (52) noch 18 Jahre lang Bundeskanzlerin. Das kann doch wirklich keiner wollen, oder?

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Dresden - der billigste Ort zum Sterben

Februar 25th, 2007 at 11:09am Under Allgemein

Nachdem die Bundesregierung auch das Sterbegeld gestrichen hat, wird selbst der Tod zu einer großen finanziellen Herausforderung. Friedhofsgebühren und Bestattungskosten schlagen schnell mit einigen tausend Euro ins Kontor. Dies haben auch die Versicherungen erkannt und bieten deshalb eine private Sterbegeld-Absicherung. Besonders engagiert ist dabei die KarstadtQuelle Versicherung: Hier gibt es eine vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessgerät kostenlos dazu (wahrscheinlich um auch sicher und schnell den Tod festzustellen).

Zusätzlich gibt es noch nette Tipps, wo das Sterben besonders teuer bzw. billig ist. Sollten Sie also in Leinfelden-Echterdingen wohnen (mit 9.087,47 Euro der teuerste Ort zum Sterben) empfiehlt es sich kurz vor ihrem Tod nach Dresden zu ziehen. Im Elbflorenz sind die Beerdigungskosten mit 4.640,80 Euro am billigsten. Sie hätten also über 4.000 Euro gespart - Ihre Erben werden es ihnen danken.

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