Rürup-Rente - das Aschenputel der Altersvorsorge?

Veröffentlicht von lenni on Dezember 14th, 2006 um 11:54am

Obwohl bereits ein Jahr seit Einführung der Rürup-Rente (Basisrente) vergangen ist, ist die Nachfrage nach diesem Vorsorgeprodukt immer noch schleppend. Obwohl sie sich besonders für Menschen eignet, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, nutzen nur wenig Deutsche diese günstige Form der späteren Altersvorsorge. Im Gegensatz zur Riester-Rente profitieren hier besonders die Besserverdienenden. Je höher der eigene Steuersatz liegt, umso mehr Steuern kann man mit den Beiträgen zur Rürup-Rente sparen.

Ein Beispiel: Ein 45-jähriger selbständiger PR-Berater hat ein Bruttoeinkommen von 70.000 Euro im Jahr. Wenn er nun einen Vertrag zur Rürup-Rente abschließt (z.B. in Form einer Fondsgebundenen Basisrente, Laufzeit 20 Jahre, Beitrag jährlich in Höhe von 8.000 Euro) so sind seine Beiträge bereits 2006 um 62 Prozent steuerbefreit. Die Steuerbefreiung steigt sukzessive im Laufe der Jahre auf 100%.

Sollte unser Grafiker dann mit 65 Jahren in Rente gehen, so erwartet ihm (bei einer angenommen Rendite von sechs Prozent im Jahr) eine monatliche Rente in Höhe von 1.171 Euro.

Abgelegt unter: Rürup-Rente

Verwandte Eintraege:

  • Rürup-Rente - Top oder Flop?
  • Riester oder Rürup - welche Rente brauche ich?
  • Betriebliche Altersvorsorge ein Ladenhüter
  • Kommentar hinterlassen Rürup-Rente - das Aschenputel der Altersvorsorge?

    Required

    Required, hidden

    Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


    Neueste Posts

    Kategorien

    Beiträge nach Monaten

    Blogroll