Archive for Dezember, 2006

Arbeitszeit-Konten - Alternative zur Betrieblichen Altersvorsorge

Dezember 20th, 2006 at 01:59pm Under Zeitkonten

Gerade hochbezahlte Führungskräfte haben ein “Problem”, dass viele Bundesbürger gerne mit Ihnen teilen würden: Sie verdienen zuviel. Die Folge: Aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze kann alles, was sie darüber hinaus verdienen, nicht in die Rentenversorgung fließen. Die große Versicherungsgesellschaften, wie zum Beispiel die VICTORIA, haben darauf reagiert und bieten deshalb Lebensarbeitszeitkonten an, um diese Versorgungslücke auszugleichen.

Das Prinzip ist relativ einfach: Alle Beiträge (wie zum Beispiel Prämien, Sonderzahlungen etc.) fließen in unbegrenzter Höhe und ohne Abzug von Steuern und Sozialabgaben in ein sogenanntes Lebensarbeitszeitkonto. Dieses Konto kann dann dazu genutzt werden, um in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen oder eine temporäre Freistellung zu finanzieren.
Ein weiterer Vorteil: Sollte beim Eintritt in die gesetzliche Rente noch ein Restguthaben vorhanden sein, so kann der Betrag in eine betriebliche Altersvorsorge übertragen werden und so die Altersrente erheblich aufstocken.

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Riester oder Rürup - welche Rente brauche ich?

Dezember 20th, 2006 at 01:25pm Under Riester-Rente+ Rürup-Rente

Die Frage, welche private Altersvorsorge sie nutzen sollten, lässt sich relativ einfach beantworten:

Die Riester-Rente wendet sich nur an pflichtversicherte Arbeitnehmer und deren Angehörige. Diese werden bei der Riester-Rente durch Zuschüsse und Steuervorteile vom Staat unterstützt.
Mit der Rürup-Rente oder auch Basisrente wendet sich der Staat bewusst an Selbstständige, die in der Regel keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Dieser Gruppe gewährt der Gesetzgeber Steuervorteile beim Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Dies lohnt sich umso mehr, je höher das zu versteuernde Einkommen ist.

Ein weiterer großer Unterschied: Im Gegensatz zur Rürup-Rente, bei der eine Auszahlung nur in Form einer monatlichen Rente möglich ist, bietet die Riester-Rente mehr finanziellen Spielraum. Hier können bereits in der Ansparphase bis zu 50.000 Euro einmalig ausgezahlt werden, um zum Beispiel ein selbst genutztes Haus zu finanzieren. Zum Start der Auszahlungsphase können 30% der Gesamtsumme einmalig ausgezahlt werden und zwar zur freien Verfügung.

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Richtiger Altersvorsorge Vergleich

Dezember 20th, 2006 at 12:52pm Under Allgemein

Wer heute angesichts der aktuellen Rentenlücke nicht privat vorsorgt, der wird im Alter eine böse Überraschung erleben. Idealerweise sollten Sie heute alle geförderten Altersvorsorge-Modelle nutzen. Dazu zählen (vorausgesetzt Sie sind Arbeiter / Angestellter):

1. Die gesetzliche Rente
2. Die betriebliche Altersvorsorge (bAV)
3. Die private Altersvorsorge (z.B. Riester-Rente).

Bei der Wahl der richtigen privaten Rentenversicherung gibt es verschiedene Modelle:

- die klassische Rentenversicherung (auch aufgeschobene Rente genannt): Auf der Grundlage von laufenden Beitragszahlungen sparen sie monatliche Rentenzahlungen bzw. eine einmalige Kapitalbetrag an.

- die aufgeschobene Rente kann auch durch einen Einmalbeitrag finanziert werden. Dabei lässt sich individuell festlegen, wann die monatliche und lebenslange Rentenzahlung erfolgen soll.

- die sofort beginnende Rente wird ebenfalls durch eine Einmalzahlung finanziert und leistet, wie der Name bereits sagt, sofort monatliche Rentenleistungen.

Wichtig bei der Wahl der richtigen private Rentenversicherung ist auch der Aspekt “Kapitalwahlrecht”. Dabei handelt es sich um die vertraglich vereinbarte Möglichkeit, anstelle der lebenslang garantierten monatlichen Rentenzahlungen für eine einmalige Kapitalauszahlung zu entscheiden. Diese ist jedoch seit 2005 steuerpflichtig. Viele Altersvorsorge-Produkte, wie zum Beispiel die Riester-Rente schließen jedoch generell eine einmalige Kapitalauszahlung aus.

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Arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge

Dezember 20th, 2006 at 11:17am Under Betriebliche Altersvorsorge

Aufgrund der ansteigenden Konjunkturaussichten werden qualifizierte Mitarbeiter langsam zur Mangelware. Deshalb versuchen immer mehr Firmen, ihre Mitarbeiter durch umfangreiche Sozialleistungen zu binden. Ein gutes Mittel dabei ist die Arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge. Die klassischen Durchführungswege für die betriebliche Altersvorsorge sind dabei:

1. Direktversicherung - garantiert dem Arbeitnehmer eine lebenslange Privatrente und wird zusammen oder ohne Zuschüsse des Arbeitgebers durch die Vorteile der Entgeltumwandlung finanziert. Der Vorteil: Die Beiträge sind bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze frei von Abgaben zur Sozialversicherung.

2. Pensionskasse - als rechtlich unabhängige Versorgungseinrichtung (meist angeboten von großen Versicherungsgesellschaften) entsteht dem Arbeitgeber kein administrativer Aufwand. Auch hier greift wieder das Prinzip der Entgeltumwandlung.

3. Pensionsfonds - siehe Pensionskasse.

4. Unterstützungskasse - bietet Vorteile insbesondere für Besserverdienenden und Führungskräfte, deren Bezüge über der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung liegen, denn hier gibt es keine Beitrags-Begrenzung.

5. Direktzusage - dieses Modell richtet sich in erster Linie an Geschäftsführer und Gesellschafter und dient der Absicherung der Betroffenen und deren Angehörigen.

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Private Altersvorsorge

Dezember 20th, 2006 at 10:22am Under Riester-Rente

Die Generation der 20 bis 40 Jährigen setzt sich heute neue Ziele, statt Konsum investieren gerade viele junge Menschen in eine private Altersvorsorge. Laut seriösen Schätzungen sind mehr als 25 Prozent der Riester-Sparer unter 30 Jahre und rund zwei Drittel unter 40 Jahre alt. Der Renner dabei ist nach wie vor die Riester-Rente. Allein die beiden Versicherungen Allinanz und Generali haben bislang zwei Millionen Riester-Verträge abgeschlossen.

Auch für 2007 rechnen die großen Versicherungen mit einen weiteren Vormarsch der Riester-Rente, denn bislang nutzen nur 20% der Förderberechtigten die Vorteile der Riester-Rente. Damit verzichten immer noch 80% auf einen Zuschuss vom Staat, der 2006 bei 114 Euro liegt und zusätzlich gibt es noch einen Betrag in Höhe von 138 Euro pro Kind.

Auch Hausfrauen und Selbstständige können von den Vorteilen der Riester-Rente profitieren, wenn der förderungsberechtigte Ehepartner einen Mindestbeitrag zur Riester-Rente leistet.

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Altersvorsorge mit Fonds

Dezember 20th, 2006 at 09:47am Under Fonds

Immer mehr Deutsche setzen bei ihrer privaten Altersvorsorge auf fondsgebundene Riester-Produkte. So stieg der Marktanteil von fondsgebundenen Riester-Policen von 20,1 auf 23,7 Prozent im dritten Quartal 2006.

Aufgrund der Tatsache, dass private Rentenversicherungen ab 2007 nur noch einen Garantiezins in Höhe von 2,25 % bieten, entscheiden sich immer mehr Anleger für lukrativere Fonds-Modelle. Doch viele Verbraucherschützer mahnen auch zur Vorsicht:

Im Gegensatz zu anderen Altersvorsorge-Produkte bieten diese Fonds weder eine Mindest-Garantie noch eine Ablauf-Garantie. Deshalb ist es für den Anleger sehr wichtig, für welchen Typ von Altersvorsorge-Fonds er sich entscheidet. Dabei gilt die einfache Faustformel: Je höher der Aktienanteil, desto höher das Spekullationsrisiko. Deshalb setzen konservative Anleger lieber auf Fonds mit einem hohen Anteil an verzinslichen Wertpapieren und Immobilien und nur einem geringen Anteil an Aktien.

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Direktversicherung - ideal für die Betriebliche Altersvorsorge

Dezember 19th, 2006 at 06:14pm Under Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird immer wichtiger, wenn es darum geht, privat fürs Alter vorzusorgen. Seit einigen Jahren haben alle Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf diese Förderung, den Durchführungsweg bestimmt jedoch der Arbeitgeber. Dabei gibt es es verschiedene Möglichkeiten: Die Direktzusage, die Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds und die Unterstützungskasse. Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber zu Gunsten seines Arbeitnehmers eine Versicherung ab, meist eine Lebensversicherung bzw. private Rentenversicherung.

Entgeltumwandlung lohnt sich
Der große Vorteil bei der bAV: Die Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer können jeweils bis zu 1752 € pauschal mit einem Steuersatz von 20% versteuert werden, d.h. sie sind dann bis einschließlich 2008 von Beiträgen zur Sozialversicherung befreit. So kann man zum Beispiel einmalige Sonderzahlungen wie Leistungsprämien oder das Weihnachtsgeld perfekt für die private Altersvorsorge nutzen. Die Leistungen aus der Versicherung entfallen übrigens nicht bei einem wechsel des Arbeitgebers. Vielmehr kann man seine Police mit nehmen und dann den neuen Arbeitgeber bitten, den Vertrag fortzuführen.

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Aufpassen: Riester-Zuschüsse für 2004 sichern

Dezember 19th, 2006 at 10:32am Under Riester-Rente

Kaum zu glauben: Da will der Staat den Menschen mit Riester-Verträgen rund 200 Millionen Euro schenken und diese wollen nicht. Obwohl sich die Riester-Rente zum wahren Verkaufsschlager entwickelt hat, wissen viele Bundesbürger anscheinend nicht, wie sie dieses Altersvorsorgeprodukt richtig nutzen können.

Nach Angaben des Bundesverbandes Verbraucherzentrale haben etwa 1,4 Millionen Sparer mit Riestervertrag ihren Antrag auf Zulagen für das Jahr 2004 gestellt. Dies ist nur noch bis Ende Dezember 2006 möglich, danach verfällt der Anspruch. So würde zum Beispiel ein verheiratetes Ehepaar mit zwei Kinder auf Zuschüsse in Gesamthöhe von 336 Euro für das Jahr 2004 verzichten. Der Antrag für Zuschüsse aus dem Jahr 2004 sollten Sie jetzt schnell bei Ihrem Anbieter anfordern.

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So teuer wird 2007- kostenloser Merkel-Rechner

Dezember 19th, 2006 at 09:26am Under Allgemein

Auf die Deutschen kommt im neuen Jahr einiges zu: Die Eröhung der Mehrwert- und Wer sich jetzt schon einmal darüber informieren möchte, welche Belastungen 2007 auf ihm zukommen, für den hat die Initiative “Soziale Marktwirtschaft” einen kostenlosen Online-Rechner, den sogenannten “Merkel-Rechner” konzipiert.

Nach Eingabe einiger Basisdaten, wie zum Beispiel das Haushaltseinkommen, lassen sich unter http://www.insm.de/Interaktiv/Inhalte/Der_INSM_Merkelrechner.html zukünftige Belastungen errechnen. Im Ergebnis erhalten sind natürlich auch die positiven Leistungen der Bundesregierung, wie zum Beispiel das neue Elterngeld.

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Betriebliche Altersvorsorge ein Ladenhüter

Dezember 19th, 2006 at 09:13am Under Allgemein

Sie zählt zu den besten Durchführungswegen für eine private Altersvorsorge, und doch ist die Nachfrage bei den Deutschen immer noch gering. Laut einer Studie des Kölner Marktforschungsinstitutes Psychnomics fühlt sich die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer immer noch schlecht über die Betriebliche Altersvorsorge (bAV) informiert. Die Folge: Weniger als 11 Prozent der Befragten sind derzeit an dem Abschluss einer bAV interessiert.

Einer der Gründe dafür ist die mangelnde Information durch die Betriebe. Sowohl Manager als auch Gewerkschaften geben sich nicht genügend Mühe, die Vorteile dieser privaten Altersvorsorge zu kommunizieren. Dabei bietet gerade die bAV im Rahmen der Entgeldumwandlung viele Möglichkeiten, durch eine Direktversicherung oder Unterstützungskasse für das Alter vorzusorgen.

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