Bundesschatzbriefe - clevere Alternative zum Sparbuch
Veröffentlicht von lenni on November 30th, 2006 um 01:49pm
Wenn es ums Thema sparen geht, sind die Deutschen klarer Vizeweltmeister. Nur die Franzosen sparen noch mehr. Laut Statistischen Bundesamt haben die Bundesbürger in den letzten Jahre die stolze Summe von 158,72 Milliarden Euro angespart.
Besonders alte Menschen setzen bei der Vorsorge auf ihr Alter immer noch auf das Sparbuch. Obwohl die Zinsen aktuell wieder steigen, ist das klassische Sparbuch in Hinblick auf Verzinsung eher ein Auslaufmodell. Wer sein Geld kurzfristig verfügbar halten möchte, sollte lieber auf Tagesgeldkonto oder Festgeldanlagen setzen. Diese Sparformen garantieren je nach Höhe der Einlage, eine Verzinsung zwischen 4,5 Prozent und 3 Prozent.
Bundesschatzbriefe - sichere Anlage mit Rendite
Bei Bundesschatzbriefe handelt es sich um sind Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland in den Umlauf gebracht werden. Sie werden nicht an der Börse . Ein Bundesschatzbrief wird nicht an der Börse gehandelt und unterliegen damit auch keinen Kursrisiken. Ausgehend von der Laufzeit und der Verrechnung der Zinsen unterscheidet man:
1. Bundesschatzbriefe Typ A (die Laufzeit liegt hier bei sechs Jahren): Hier werden dem Anleger die Zinsen jährlich ausgezahlt. Dabei kann er selbst entscheiden, ob er die Zinserträge erneut in neue Bundesschatzbriefe anlegen will.
2. Bundesschatzbriefe Typ B (die Laufzeit liegt hier bei sieben Jahren): Hier werden die Zinsen automatisch neu angelegt. Nach Ablauf von sieben Jahren erfolgt die Rückzahlung des gesamten Kapitals, einschließlich der Zinsen mit Zinseszinsen.
Zwar können Bundesschatzbriefe nach Ablauf des ersten Laufzeitjahres täglich zurückgeben werden, aber meist fallen dafür hohe Gebühren an. Besser wäre da ein Weiterverkauf an Dritte, denn im Rahmen der Vertragsfreiheit ist die Übertragung auf Dritte ohne Probleme möglich.
Unser Tipp: Es lohnt sich am Ball zu bleiben: Aufgrund der Staffelung der jährlichen Verzinsung steigt die Rendite auf bis derzeit 5,5 Prozent im siebten Jahr.
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