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Viele Deutschen zahlen zuviel für ihre Riester-Rente
Der Markt für Riester-Produkte in Deutschland boomt. Nachdem allein 2006 über sechs Millionen neue Verträge abgeschlossen wurden, entwickeln die großen Banken und Versicherungsgesellschaften immer neue Produktvariationen und entwickeln klassische Versicherungsprodukte, wie zum Beispiel die private Rentenversicherung, weiter. Doch der Riester-Sparer sollte genau prüfen, wie viele Beiträge er zahlt. Dazu rät zumindest das Nachrichtenmagazin FOCUS. Dessen Journalisten hatten festgestellt, das bei vielen Riester-Verträgen die Beiträge über der maximal möglichen Sparsumme liegen.
Zuviel bezahlte Beiträge zurück fordern
Nach den Regelungen des Riester-Modells können Sparer 2007 nur drei Prozent ihres Bruttojahreseinkommens in einen Riester-Vertrag ansparen. In einem konkreten Fall hatte ein Single über 1570 Euro Jahresbeitrag angespart, um die staatliche Förderung in Höhe von 114 Euro zu erhalten, hätte er jedoch nur 1461 Euro ansparen müssen. Das Problem: Das zuviel gezahlte Geld kann er nicht steuerlich geltend machen. Bei Kindern mit eigenen Riester-Verträgen ist diese Situation ähnlich, auch hier zahlen viele Riester-Sparer mehr, als sie eigentlich müssten. Dieses zuviel gezahlte Geld lässt sich mit Sicherheit besser und mit Gewinn anlegen.
Unser Tipp: Fordern Sie die zuviel gezahlte Beiträge erst dann zurück, wenn Sie die Riester-Zuschüsse bereits auf dem Konto haben. Sonst könnte es unter Umständen zu Schwierigkeiten mit Ihrem Finanzamt kommen.